Donnerstag, 22. Mai 2008

31: Back in da Hood HongKong


...JA wir beide kamen sehr spaet abends in Hongkong an und sind dann erstma ne Runde Schlafen gegangen, wenn man das denn Schlafen nennen kann bei der Luft im Zimmer und der Minicouch. Am naechsten Tag (di) bin ich dann alleine (matze musste ja arbeiten) los und hab mir Hongkong Central angeguckt. Hier gibts sehr viele Wollkenkratzer wie ueberhaupt fast nur in Hongkong. Alles ist sehr neu und auch relativ gruen angelegt. Die kleinen Parks versuchen die Illusion von üppiger Natur im Gegensatz zum Modernen Hongkong zu erzeugen.

Hab mir auch ne Kirche und so nen Tempel vom "was-weiss-ich-wie-der-heisst" angeguckt. Bin dann weiter durch HongKong SOHO, hier sah es dann doch schon mehr nach China aus. Hab mir dann an einem Imbisstand so ne Suppe mit Nudeln und Fleisch und co gegoennt...tja war wohl von den Japanischen Ramen eingenommen, denn das sah aus, roch und schmeckte wie Sch.... Hab dort den Nachmittag verbracht und mich abends mit Matze zum "HotPot"-Essen getroffen. Da musste ja der kleine Flo extra scharf bestellen. Naja in Japan, da kann man das schonma machen aber nicht in China...puhh gar nicht gut.
Abends sind wir dann noch nach Lan Kwai Fong in ein paar Bars, hier befinden sich eher westlich orientierte Lokalitaeten und du musst hier schon nen Ferrari oder nen M6 fahren damit du auffaellst.
Am naechsten Tag hab ich mit Matze zum Mittagessen ein Lachssandwich gegessen in einem französischen Lokal...das hoert sich uninteressant an doch sollte dieses Mahl den Verlauf der Geschichte aendern. Bin dann nach Tschim Tscha Tsui mit der Faehre uebergesetzt, hab ein paar Fotos von der Skyline geschossen und auf die Ankunft der olympischen Fackel gewartet.
SUUUPER...da waren so viele Polizisten, dass man kaum etwas sehen konnte. Ok ich geb zu vielleicht haette ich doch nicht mein "Free Tibet"-Shirt anziehen sollen. Hab dann auf dem Fake-Market mir drei Uhren und ne Tasche gekauft. Von den Uhren, die ich durch mein unermütliches Handeln fuer zusammen 6 Euro bekam, gab eine schon am naechsten Tag den Geist auf...tja.
So langsam machte sich mein Magen bemerkbar, aber ich hab mir nichts dabei gedacht und bin zurück um mich mit Matze zu treffen. Doch der kam nicht. Als ich dann zu Ihm heim bin, lag dieser schon im Bett mit Fieber und Magenkrämpfen. Na in der Nacht begann dann der Run aufs Klo und so hatten wir beide uns eine ziemlich Krasse Lebensmittelvergiftung zugezogen. Das war echt nicht lustig. So manch ein Wasser-lassendes-Organ fand sich in dieser Nacht an ungewohnter Stelle wieder.(umgspr. haben aus dem A....gep...)
Waehrend ich hingegen durch meine Wolverine-aehnlichen-Heilungsfaehigkeiten Tags darauf fast wieder vollkommen regeneriert war, war mein Kumpel nur noch ein Häufchen Elend...
Na eigentlich war ja ein weiterer Ausflug nach Macau, China oder sonst wohin geplant...doch nix zu machen...aber hier bleib ich auch nicht noch 5 Tage!!!
....lesen sie demnaechst weiter, wie aus einer verzweifelten Lage heraus, sich unser Held auf den Weg in den Dschungel begab, um Jagd auf den kleinsten Affen der Welt zu machen...TO BE CONTINUED

Sonntag, 11. Mai 2008

30. Holiday: Cebu - Philippinen


...Also nach einer kurzen Nacht, sind wir dann auch recht früh aufgestanden und sind in Cebu downtown erstma um die Haeuser gelaufen. War schon sehr krass was es hier zu sehen gab, da die Menschen hier sehr arm sind. Im Supermarkt oder auch in den Kaufhaeusern sind die Preise natürlich dementsprechend niedrig, was schon wieder ein Lächeln auf unser Gesicht gezaubert hat. So also lass erstma was essen...nachdem wir uns gegen die Fastfoodketten entschieden hatten, haben wir in einem nicht ganz sauber aussehenden Lokal bissl Fleisch und Reis gegessen (1Kg Spanferkel - 90Cent).


Wir hatten geplant uns nicht lange hier aufzuhalten und zu einem Beach Resort zu fahren oder einen öffentlichen Strand aufzusuchen. Naja wir sind dann auf einen Platz auf dem Marktstaende aufgebaut waren und auf dem viele Filipinos Billiard spielten. Diese haben uns dann zu einem Spiel eingeladen, welches wir kläglich verloren hatten. Na und dann haben wir den vielleicht fertigsten Typen getroffen ever...War so ein dicker Ami, der uns an seinen Stand eingeladen hat. STAN - the Butterman. Anfangs war die Unterhaltung ja noch recht gut, da er uns ein paar Tips geben konnte, wo denn die Strände sind oder was es sonst so zu sehen gibt. Aber je mehr der Typ erzaehlte, desto mehr haben Matze und Ich uns gefragt, ob es jemanden gibt der mehr Scheisse erzaehlt als er. Er habe ewig viel Geld in USA, möchte ein Casino in Macao eröffnen, habe mal professionell Billiard gespielt und will hier ein Turnier an den Start bringen...usw...Da es dann geregnet hat, haben wir dort noch ein Bier getrunken und haben uns ein paar Tips von den Filipinos geholt. Abends sind wir dann in Cebu in ein paar Bars und am naechsten Morgen wollten wir frühs zum Strand fahren. Der Strand lag auf der Insel Mactan im Tamboli Beach Resort. War ein recht chilliger Tag mit Coconutmilch und wir haben uns nur noch über den fertigen Stan kaputtgelacht. Das Hotel hatten wir gewechselt gehabt und sind von Downtown nach Uptown umgezogen. Am abend sind wir dann mit ner Bekannten vom Abend zuvor noch etwas essen gegangen in einer der neu errichteten Malls. Am Montag unserem letzten Tag hier, wollten wir noch einen anderen Strand aufsuchen und so haben wir uns für einen öffentlichen Beach entschieden. SUUUPER Entscheidung...sind bestimmt eine Stunde mit dem Taxi gefahren und naja da waren wir nun...am A. der Welt. Kein Sand, keine Palmen, nix...Ein Einheimischer hat uns dann noch einen Insel-Trip verkaufen wollen und wie sollte es anders sein, so hat es angefangen zu regnen. Hatten noch 5 Stunden bis zum Flug...Der fragte uns dann, ob wir mit in die Hütte kommen und Karaoke singen wollen.
Hmmm warum eigentlich nicht...war dann hammer lustig, da ich mich mit Matze um die Highscore gebattelt hab und wir sehr viele Zuschauer hatten, die bestimmt noch nie nen Auslaender gesehen hatten, zumindest keinen der so gut gesungen hat. Naja ich brauch wohl nicht zu erwaehnen, dass ich MR. 100 Punkte gewonnen hatte. Zwischenzeitlich ging dann unser Taxi nicht mehr an und wir fanden das Ganze nur noch lustig. Wurden dann aber doch sicher und rechtzeitig zum Flughafen gebracht. Von dort ging es dann am späten Abend wieder zurück nach HK.


Also der Trip war wirklich cool, wenn auch oft etwas planlos und spontan, aber genau das und auch der enge Kontakt zu den Locals waren wirklich super interessant.
...to be continued( dann back in da Hood HK)

Donnerstag, 8. Mai 2008

29. Holiday - HongKong Teil 1

So da waeren wir also wieder...Im Land des Laecheln.
Einge werden sich fragen warum man Japan denn als Land des Laecheln bezeichnet, nun ja vielleicht helfen euch ja die Erlebnisse in Hongkong der Sache auf den Grund zu kommen.
Mir ist nach diesem Hammer-Trip einiges klar geworden. Aber beginnen wir doch am besten mal am Beginn der Reise.
Am 24.4 also machte ich mich auf zum Flughafen Narita in Tokio um meinen ersehnten Urlaub anzutreten. Erster Stopp: HongKong - Der Hafen der Duefte
Nachdem mein Chef sich sehr bemüht hatte mir die Fahrt zum Flughafen zu organisieren, war es auch kein Problem und so nahm ich den Bus von Machida bis zum Airport. Hab mir fuer den Flug natuerlich mal meinen Anzug angezogen, da ich diesen hier ja wohl nicht brauchen werde bis zur Abschlusspräsi. Ok am Flughafen hatte ich dann durch meine Superorganisation noch 3 Stunden Zeit bis zum Flug und so hab ich mir erstma nen Bayern Käse(Leberkäse) und ein Bitburger gegönnt. Naja da stand ich dann nun am Flughafen mit Anzug und noch 2 Stunden Zeit...puhh was machst du jetzt. Bin dann etwas durch den Flughafen geschlendert und dann hab ich ne Japanerin angesprochen, die sogar etwas Englisch konnte und mich mit der ganz nett unterhalten, Telefonnummern ausgetauscht und dann wars aber auch Zeit. Fluglinie war die NWA...ja nicht wie einige denken "Niggaz with attitude!"...sondern NorthWestAirline...noch nie gehört? - Ja ich auch nicht. Der Flug war ganz ok, nur dass mein Sitznachbar staendig furzen musste und das Bier nicht umsonst war. Um 23 Uhr kam ich dann endlich in HK an, bin in den Airport Express und wurde in Central vom Kalle empfangen. Mit Rucksack gings dann gleich erstma in ne Bar. Hatten uns ja auch schon fast 2 Jahre nicht gesehen und so hatten wir uns trotz fast wöchentlichem skypen einiges zu erzaehlen. Nein nach Hause gings natuerlich nicht...Sind von einer Bar in die nächste und haben dann noch bis 5 Uhr früh das Tanzbein geschwungen. Am Freitag musste Kalle dann allerdings um 8Uhr arbeiten...hmmm wahrscheinlich war das letzte Bier wohl schlecht, denn so gut gings uns beiden an diesem Morgen nicht. Zum Lunch gingen wir mit seinen Chinesischen Kollegen zum Chinaman....hmm lecker Hühnerfüsse, Därme, Bauch und so nen Reistopf der nach nix geschmeckt hat - also genau das Richtige nach der gestrigen Nacht. Bin dann bis Abends durch HongKong geschlendert und naja das is auch ne Art von Kulturschock wenn man aus Japan kommt. Obwohl Hongkong ja, falls man es zu den Chinesischen Städten zahlen darf aufgrund der Britischen Besetzung noch am besten organisiert ist, is es im Vergleich zu Japan doch eher dreckig, hecktisch und auch die Leute sind unfreundlich. Kaum ein Vergleich zur Japanischen Freundlichkeit an jeder Ecke...nein hier regiert das Business und die Oberflächlichkeit. Dennoch recht interessant mal eine ganz andere Seite zu erleben. Hier geht es viel Internationaler zu(jeder kann fliessend englisch) und an jeder Ecke erstrecken sich offene Kneipen und Bars. Das Bier ist doch recht teuer und wie ich recherchiert hatte, hat HK Tokio den Rang als teuerste Stadt der Welt abgelaufen. Ein Pint kostet um die 5-6 Euro, naja und ich wollte gar nicht wissen wie teuer der gestrige Abend war. Apropos Abend...ja Koffer gepackt oder umgepackt und ab zum Flughafen denn es ging auf nach Cebu auf die Philippinen. Der Flug ging um 0:40 und wir hatten dann wieder ne menge Zeit um die, noch offenen Bars am Flughafen zu testen. Fast haetten wir sogar den Flug verpasst, denn neben "machma keinen Stress" oder "also ich hab eh keine Uhr" waren wir doch einigermaßen pünktlich am Gate. Und ab gings nach Cebu. Nachts angekommen und gleich ma ein Taxi Richtung Downtown...naja in dem Song von Petulia Clark(1964) heisst es doch "...things will be great when you're downtown...no finer places to go..." - Tja falsch gedacht - hier waere wohl ma gründliche Planung vor Urlaubsantritt ratsam gewesen, denn Cebu Downtown is mehr oder weniger nicht fuer Touristen geeignet, da es doch gefaehrlich ist ohne einen Local hier durch die Strassen zu laufen. OK egal...erstma in ein "SUUUPER"-Hotel und gepennt.
Am naechsten morgen sind wir aber dann doch auf eigene Faust los und haben erstma nen Bummel um die Haeuser gemacht...
....to be continued(dann auch mit Bilder)