Klar kennt man das, man geht in ein fremdes Land und muss sich sowohl im alltäglichen Leben aber auch bei der Arbeit gewissen Verständigungsproblemen auseinandersetzen…ja so fängt’s zumindest an. Mittlerweile komm ich ja ganz gut mit den Arbeitskollegen hier klar auch wenn nur mein Chef sehr gutes Englisch spricht. Neben der Verständigung mit Händen, Füßen, Englisch und Brocken Japanisch kommen aber manchmal ganz andere Brocken hoch…So oder so ähnlich gestalten sich alltägliche Gespräche…den Japaner nennen wir mal aus Diskretion Joe .
Flo:Wollen wir heute die Vakuum Pumpe testen oder wollen wir das morgen machen?
Joe:OKAY OKAY!
(häää…)
Flo:Today Vakuum Pump or tomorrow!
Joe:Yes Okay. I understand.
Flo:(sag ich dann auf Deutsch) Ich glaub du verstehst doch gar nix was ich von dir will?
Joe: Ok OK no Problem…
(ahhja is klar!...lass gut sein ich machs selbst!)
Flo:Ist da noch Strom drauf?
Joe:No…Maybe!
(…ein Samurai entscheidet sich laut dem Bushido zwar immer für den Tod aber so doch auch nicht…)
Flo:You like Sushi?
Joe:Yes maybe…
Flo:Ja magst du’s jetzt oder nicht?
Joe:Maybe I like
(na dann is ja alles klar…warum hast du das nicht gleich gesagt )
Flo:Kommt die Firma heute?
Joe:Maybe sure.
Flo:okay…dann bin ich ja beruhigt.
Flo:Hast du die Gasflaschen richtig zugedreht?
Joe:Maybe not correct.
(na endlich passt das maybe mal…auch wenn ichs in dem Zusammenhang nicht hören wollte)
Naja aber ansonsten komm ich super klar….MAYBE!
Donnerstag, 31. Januar 2008
Mittwoch, 30. Januar 2008
09: Von A wie Asakusa bis O wie Odaiba
So da meld ich mich mal wieder mit dem Nachtrag vom Wochenende.
Nachdem an den letzten beiden Tagen hier bei der JAXA ein Space Transportation Symposium(klingt wichtiger als es war) stattgefunden hat, hab ich jetzt auch wieder Zeit gefunden um mich um den Blog zu kümmern.
Am letzten Samstag hab ich mich mit Raoul in Shibuya am Hund Hachiko getroffen. Von dort aus sind wir zu einem Sumo-Stadion(Kokugikan) gefahren um uns das Turnier anzugucken. Ja richtig - anschauen wollt ich das - nicht mitmachen! Da es allerdings keine Karten mehr gab und ich auch keine Lust hatte, mich mit einem 2m hohen und naja 1,50m breitem Kämpfer anzulegen, haben wir unseren eigentlichen Plan über den Haufen geworfen und sind nach Asakusa gefahren. Asakusa ist eine Kernzelle der alteingesessenen Bewohner der Stadt Tokio und ist ein krasser Gegensatz zum Treiben in Shibuya. Hier steht auch der Asakusa-Kannon-Tempel. Der Tempel wurde angeblich von drei Fischern gegründet, die in ihren Netzen eine Kannon-Statuette gefunden haben. Zum Tempel hin erstreckt sich ein langer Weg voller Geschaefte, in denen es neben Samuraischwertern und Kimonos auch typisch japanisches Reisgebaeck gibt. Am Tempel hab ich mir ein Buch gekauft,in dass man sich von jedem Tempel in Japan dann die typische Kalligraphie malen lassen kann(eigentlich ein ganz cooles Andenken). Für 100 Yen kann man hier aus einem Fach sein Schicksal ziehen...Hmm leider hatte ich ein Schlechtes...das wird dann an einen Faden gebunden, sodass der Wind es hinfortweht. Also dann lass ich es den Wind ma richten und hab meines auch hingebunden.
Nach dem Tempel sind wir noch etwas durch Asakusa gelaufen und haben uns verschiedene Geschaefte angeschaut, in denen es das Plastikessen aus den Schaufenstern zu kaufen gibt...hmmm lecker! Am Ufer des Sumidagawa Flusses konnte man auch jenseits der Azumabashi Brücke die goldene Flamme der Asahi-Brauerei sehen. Naja für mich sieht das nicht nach Flamme aus sondern nach was anderem, aber lassen wir das. Das Bauwerk wurde von Philippe Starck entworfen und dort kann man zu japanischen und westlichen Speisen Asahi Bier trinken. Bier hab ich da aber nicht getrunken...noch nicht.
Von Asakusa haben wir dann eine Bootsfahrt auf dem Sumidagawa bis nach Odaiba unternommen. Hier hatte man eine tolle Aussicht auf die Rainbow-Brücke.
Odaiba liegt auf einer künstlich aufgeschütteten Insel und bietet neben dem größten Riesenrad von Japan auch eine Nachbildung der Freiheitsstatue. Auf der Insel befinden sich verschieden Themenparks, in denen man shoppen kann und die Joypolis, damit unsere spielesüchtigen Freunde nicht zu kurz kommen. Hier sind wir dann ins Venus Fort gegangen. Innen sind die Geschaefte wie eine italienische Kleinstadt angeordnet mit Cafe's und Geschaeften und die Decke ist ein Wolkenhimmel fast wie im Ceasar's Palace in meiner zweiten Heimatstadt Las Vegas. Sogar eine Kirche und ein Bereich voller alter Autos gabs zu bestaunen. Aber das seht ihr ja selbst. Der Wolkenhimmel hat auch die Farbe nach gewisser Zeit geändert...wie wärs mit nem Wölkchen..ich hab da grad ein Hängerchen.
Auf Odaiba gabs auch eine Ramen-City in der man verschiedene Ramen aus Japan versuchen konnte. Hier haben wir dann auch Ramen gegessen...woher die allerdings kamen hab ich vergessen...oba guat warns. Zurück gings dann mit dem automatisch gesteuerten Yurikamone-zug über eine Brücke. Automatisch heißt natürlich ohne Schaffner.
Abends sind wir nochmals nach Shibuya zurück und sind hier in einen Club. Da haben japanische Nachwuchsbands gespielt was auch ganz lustig war.
Haben dann frühs nochmals versucht am Sumo Stadion eine Karte zu bekommen,aber als um halb Acht schon ne 1km lange Schlange war, da hab ich mir gedacht nöö du da guckst dir das doch ma im Fernsehen an und bin dann frühs mit der S-Bahn nach Hause.
Soweit von meiner Seite vom Östlichen Basislager...
Was geht bei euch???
Gruß Flow
Nachdem an den letzten beiden Tagen hier bei der JAXA ein Space Transportation Symposium(klingt wichtiger als es war) stattgefunden hat, hab ich jetzt auch wieder Zeit gefunden um mich um den Blog zu kümmern.
Am letzten Samstag hab ich mich mit Raoul in Shibuya am Hund Hachiko getroffen. Von dort aus sind wir zu einem Sumo-Stadion(Kokugikan) gefahren um uns das Turnier anzugucken. Ja richtig - anschauen wollt ich das - nicht mitmachen! Da es allerdings keine Karten mehr gab und ich auch keine Lust hatte, mich mit einem 2m hohen und naja 1,50m breitem Kämpfer anzulegen, haben wir unseren eigentlichen Plan über den Haufen geworfen und sind nach Asakusa gefahren. Asakusa ist eine Kernzelle der alteingesessenen Bewohner der Stadt Tokio und ist ein krasser Gegensatz zum Treiben in Shibuya. Hier steht auch der Asakusa-Kannon-Tempel. Der Tempel wurde angeblich von drei Fischern gegründet, die in ihren Netzen eine Kannon-Statuette gefunden haben. Zum Tempel hin erstreckt sich ein langer Weg voller Geschaefte, in denen es neben Samuraischwertern und Kimonos auch typisch japanisches Reisgebaeck gibt. Am Tempel hab ich mir ein Buch gekauft,in dass man sich von jedem Tempel in Japan dann die typische Kalligraphie malen lassen kann(eigentlich ein ganz cooles Andenken). Für 100 Yen kann man hier aus einem Fach sein Schicksal ziehen...Hmm leider hatte ich ein Schlechtes...das wird dann an einen Faden gebunden, sodass der Wind es hinfortweht. Also dann lass ich es den Wind ma richten und hab meines auch hingebunden.
Nach dem Tempel sind wir noch etwas durch Asakusa gelaufen und haben uns verschiedene Geschaefte angeschaut, in denen es das Plastikessen aus den Schaufenstern zu kaufen gibt...hmmm lecker! Am Ufer des Sumidagawa Flusses konnte man auch jenseits der Azumabashi Brücke die goldene Flamme der Asahi-Brauerei sehen. Naja für mich sieht das nicht nach Flamme aus sondern nach was anderem, aber lassen wir das. Das Bauwerk wurde von Philippe Starck entworfen und dort kann man zu japanischen und westlichen Speisen Asahi Bier trinken. Bier hab ich da aber nicht getrunken...noch nicht.
Von Asakusa haben wir dann eine Bootsfahrt auf dem Sumidagawa bis nach Odaiba unternommen. Hier hatte man eine tolle Aussicht auf die Rainbow-Brücke.
Odaiba liegt auf einer künstlich aufgeschütteten Insel und bietet neben dem größten Riesenrad von Japan auch eine Nachbildung der Freiheitsstatue. Auf der Insel befinden sich verschieden Themenparks, in denen man shoppen kann und die Joypolis, damit unsere spielesüchtigen Freunde nicht zu kurz kommen. Hier sind wir dann ins Venus Fort gegangen. Innen sind die Geschaefte wie eine italienische Kleinstadt angeordnet mit Cafe's und Geschaeften und die Decke ist ein Wolkenhimmel fast wie im Ceasar's Palace in meiner zweiten Heimatstadt Las Vegas. Sogar eine Kirche und ein Bereich voller alter Autos gabs zu bestaunen. Aber das seht ihr ja selbst. Der Wolkenhimmel hat auch die Farbe nach gewisser Zeit geändert...wie wärs mit nem Wölkchen..ich hab da grad ein Hängerchen.
Auf Odaiba gabs auch eine Ramen-City in der man verschiedene Ramen aus Japan versuchen konnte. Hier haben wir dann auch Ramen gegessen...woher die allerdings kamen hab ich vergessen...oba guat warns. Zurück gings dann mit dem automatisch gesteuerten Yurikamone-zug über eine Brücke. Automatisch heißt natürlich ohne Schaffner.
Abends sind wir nochmals nach Shibuya zurück und sind hier in einen Club. Da haben japanische Nachwuchsbands gespielt was auch ganz lustig war.
Haben dann frühs nochmals versucht am Sumo Stadion eine Karte zu bekommen,aber als um halb Acht schon ne 1km lange Schlange war, da hab ich mir gedacht nöö du da guckst dir das doch ma im Fernsehen an und bin dann frühs mit der S-Bahn nach Hause.
Soweit von meiner Seite vom Östlichen Basislager...
Was geht bei euch???
Gruß Flow
Donnerstag, 24. Januar 2008
08: Fußi und Sushi - beides blutig bitte!
Jo moinsen everybody,
war heute bis 20:30 auf der Arbeit, da mein Chef mir noch einen Film über den Satelliten Hayabusa gezeigt hat. War ganz cool gemacht.
Heute früh kam überraschend der Chef vom Jaxa Fußball Team in mein Büro und hat mich gefragt ob ich denn Lust hätte heute in der Mittagspause zu spielen.
Nun ja das hat mich doch etwas gewundert, da gestern aufgrund der Schneeverhältnisse ein paar Kinder schon einen Schneemann bauten. Aber heute war super Sonnenschein und der Schnneemann nur noch so groß wie zwei Kartoffelklöße. Also hab ich dem Fußballspielen zugestimmt und mich um 12:30 am Fussballfeld eingefunden.
War dann auch ganz cool und ziemlich lustig, da die Japaner bei jedem Fehlpass sich 5mal bei mir entschuldigt haben. Naja hab auch ein Tor erzielt und bin dann gegen Ende bei einer Krätsche vom Gras auf den Teer gerutscht...AHHHHHHH hats gemacht...
Naja hab dann das Blut vom Knie abgewischt und mir unter den Augen zwei Striche aus Blut gemalt. Die sollen ruhig wissen, dass mit mir nicht zu spaßen ist.
Abends hatte ich dann richtig Hunger, da ich ja mittags Fußi spielte und bin mit Kazu zum Sushi Restaurant gegangen...Das is soo lecker...und aufgrund des starken Euros gar nicht teuer.
Jetzt werd ich mich aber dann auch ins Bett hauen, weil ich super müde bin, da ich doch ziemlich lange gearbeitet hab. Aber vielleicht ist das auch nur der starke Blutverlust.
Bis densen...
Bobic
war heute bis 20:30 auf der Arbeit, da mein Chef mir noch einen Film über den Satelliten Hayabusa gezeigt hat. War ganz cool gemacht.
Heute früh kam überraschend der Chef vom Jaxa Fußball Team in mein Büro und hat mich gefragt ob ich denn Lust hätte heute in der Mittagspause zu spielen.
Nun ja das hat mich doch etwas gewundert, da gestern aufgrund der Schneeverhältnisse ein paar Kinder schon einen Schneemann bauten. Aber heute war super Sonnenschein und der Schnneemann nur noch so groß wie zwei Kartoffelklöße. Also hab ich dem Fußballspielen zugestimmt und mich um 12:30 am Fussballfeld eingefunden.
War dann auch ganz cool und ziemlich lustig, da die Japaner bei jedem Fehlpass sich 5mal bei mir entschuldigt haben. Naja hab auch ein Tor erzielt und bin dann gegen Ende bei einer Krätsche vom Gras auf den Teer gerutscht...AHHHHHHH hats gemacht...
Naja hab dann das Blut vom Knie abgewischt und mir unter den Augen zwei Striche aus Blut gemalt. Die sollen ruhig wissen, dass mit mir nicht zu spaßen ist.
Abends hatte ich dann richtig Hunger, da ich ja mittags Fußi spielte und bin mit Kazu zum Sushi Restaurant gegangen...Das is soo lecker...und aufgrund des starken Euros gar nicht teuer.
Jetzt werd ich mich aber dann auch ins Bett hauen, weil ich super müde bin, da ich doch ziemlich lange gearbeitet hab. Aber vielleicht ist das auch nur der starke Blutverlust.
Bis densen...
Bobic
Mittwoch, 23. Januar 2008
07: Besuch an Uni Tokio mit Australischem Touch...
Mit 8 Millionen Fahrgästen täglich ist die Tokioter U-Bahn eines der am stärksten in Anspruch genommenen Bahnsysteme der Welt.
Doch als ich mich gestern früh um 7 Uhr auf meinen 3 stündigen Trip zum Kashiwa Campus der Uni Tokio am anderen Ende der Stadt begab, kam es mir vor, als wären heute 9 Millionen unterwegs. Vorbildlich hatte ich mich am Vortag mit Hilfe meiner Arbeitskollegen auf diese Tortur vorbereitet und so kam ich auch pünktlich am Kashiwa Campus an. Da ich aber 5mal umsteigen musste und ich nicht immer alles lesen konnte, gestaltete sich das Unternehmen schwieriger als vermutet. Allerdings hab ich dann einfach die Augen geschlossen und mich mit dem Menschenstrom in den nächsten Zug treiben lassen...und siehe da...hat ganz gut geklappt. Habe mich dort um 10Uhr mit Dejan und Conny, beide vom IRS aus Stuttgart getroffen.
Der Kashiwa Campus und auch die ganzen Einrichtungen sind sehr fortschrittlich und neu eingerichtet. Habe dort auch eine Messeinrichtung angeschaut, welche ich evtl verwenden möchte, aber das weiß ich noch nicht genau. Nach einem Mittagessen in der dortigen Mensa(hatte Fisch, Salat, grüne Bohnen und Nudeln)wurde ich noch auf dem Campus herumgeführt und habe nachmittags noch ein paar Photos für meinen Betreuer geschossen. Bin dann mit Dejan zurück zur Universität in der Stadtmitte gefahren, welche aber im Vergleich zum Kashiwa Campus schon etwas älter ist.
Bin dann aber auch gegen Abend wieder aufgebrochen und habe nochmals bei Shibuya Halt gemacht und bin etwas durch die Straßen gebummelt. Hab mir dann ein paar Adidas Schuhe gekauft, weil diese im Vergleich zu Deutschland viel billiger sind. Naja soweit lief ja alles normal und dann traf ich auf der Straße 5 Australier...
...diese wollten wissen, wo man denn hier günstig was trinken kann. Nun ja...da ich ja am Wochenende in dieser Hinsicht Erfahrungen gesammelt hatte, hab ich dann gemeint, dass es am besten wäre, wenn sie Karaoke all-you-can-drink machen würden. Die waren dann auch ganz begeistert von der Idee nur sollte ich mitkommen und ihnen das Ganze mal zeigen...hmm hab dann ma auf die Uhr geguckt, und da es erst 8Uhr war bin ich dann ma Vorraus marschiert. Wir sind dann in einen Karaokeschuppen und die Australier haben für mich alles bezahlt. War dann auch super lustig in der Kabine. Hab mich halt beim Trinken stark zurückgehalten, da ich ja am nächsten Tag wieder arbeiten musste, aber war trotzdem ein super Abend. Die Aussies sind dann mit steigendem Bierverbrauch auch in andere Räume und haben ein paar Japanerinnen zu uns in die Kabine geholt. Waren dann ewig viele Leute in der kleinen Kabine, aber war echt ein Erlebnis. Hab dann später die Australier noch zu einem Club geführt und mich dann mit der letzten Bahn auf den Weg nach Hause gemacht. Die fertigen Australier haben sich von mir mit..."You're a MAD DOG, Flow! That was awesome!" verabschiedet und so wars wirklich ein ganz spontaner super Abend.

Gruß Flow
P.S.: Hey Philly, die haben dich nicht gekannt! Hab extra gefragt;-)))
Doch als ich mich gestern früh um 7 Uhr auf meinen 3 stündigen Trip zum Kashiwa Campus der Uni Tokio am anderen Ende der Stadt begab, kam es mir vor, als wären heute 9 Millionen unterwegs. Vorbildlich hatte ich mich am Vortag mit Hilfe meiner Arbeitskollegen auf diese Tortur vorbereitet und so kam ich auch pünktlich am Kashiwa Campus an. Da ich aber 5mal umsteigen musste und ich nicht immer alles lesen konnte, gestaltete sich das Unternehmen schwieriger als vermutet. Allerdings hab ich dann einfach die Augen geschlossen und mich mit dem Menschenstrom in den nächsten Zug treiben lassen...und siehe da...hat ganz gut geklappt. Habe mich dort um 10Uhr mit Dejan und Conny, beide vom IRS aus Stuttgart getroffen.Der Kashiwa Campus und auch die ganzen Einrichtungen sind sehr fortschrittlich und neu eingerichtet. Habe dort auch eine Messeinrichtung angeschaut, welche ich evtl verwenden möchte, aber das weiß ich noch nicht genau. Nach einem Mittagessen in der dortigen Mensa(hatte Fisch, Salat, grüne Bohnen und Nudeln)wurde ich noch auf dem Campus herumgeführt und habe nachmittags noch ein paar Photos für meinen Betreuer geschossen. Bin dann mit Dejan zurück zur Universität in der Stadtmitte gefahren, welche aber im Vergleich zum Kashiwa Campus schon etwas älter ist.
Bin dann aber auch gegen Abend wieder aufgebrochen und habe nochmals bei Shibuya Halt gemacht und bin etwas durch die Straßen gebummelt. Hab mir dann ein paar Adidas Schuhe gekauft, weil diese im Vergleich zu Deutschland viel billiger sind. Naja soweit lief ja alles normal und dann traf ich auf der Straße 5 Australier...
...diese wollten wissen, wo man denn hier günstig was trinken kann. Nun ja...da ich ja am Wochenende in dieser Hinsicht Erfahrungen gesammelt hatte, hab ich dann gemeint, dass es am besten wäre, wenn sie Karaoke all-you-can-drink machen würden. Die waren dann auch ganz begeistert von der Idee nur sollte ich mitkommen und ihnen das Ganze mal zeigen...hmm hab dann ma auf die Uhr geguckt, und da es erst 8Uhr war bin ich dann ma Vorraus marschiert. Wir sind dann in einen Karaokeschuppen und die Australier haben für mich alles bezahlt. War dann auch super lustig in der Kabine. Hab mich halt beim Trinken stark zurückgehalten, da ich ja am nächsten Tag wieder arbeiten musste, aber war trotzdem ein super Abend. Die Aussies sind dann mit steigendem Bierverbrauch auch in andere Räume und haben ein paar Japanerinnen zu uns in die Kabine geholt. Waren dann ewig viele Leute in der kleinen Kabine, aber war echt ein Erlebnis. Hab dann später die Australier noch zu einem Club geführt und mich dann mit der letzten Bahn auf den Weg nach Hause gemacht. Die fertigen Australier haben sich von mir mit..."You're a MAD DOG, Flow! That was awesome!" verabschiedet und so wars wirklich ein ganz spontaner super Abend.
Gruß Flow
P.S.: Hey Philly, die haben dich nicht gekannt! Hab extra gefragt;-)))
Montag, 21. Januar 2008
06: Sach ma, bist du net müd...Teil II
Nachdem es im 1.Teil fast wie bei einem bekannten Schwedischen Möbelhaus nicht nur um "Entdecke die Möglichkeiten" sondern auch um "Entdecke die Persönlichkeiten" ging, mach ich mal da weiter wo ich gestern aufgehört habe, naemlich mit zu wenig Schlaf und Kopfschmerzen in Tokyo. Bin also dann um 11:30 aus dem Penthouse des Franzosen und wollte mich dann um 12Uhr mit Jochen treffen. Kurzfristig hatte Jochen dann noch das Treffen auf 14Uhr verschoben, was ich allerdings nach langem Warten erst im Internetcafe in meinem Emailpostfach erkannte.Um 14Uhr hat es dann aber endlich geklappt und ich bin mit Jochen von Shibuya nach Shinjuku gelaufen. Dort haben wir ein paar Ramen gegessen und er hat mir seine Bude gezeigt. Er wohnt in der Nähe von Shinjuku in einem Sakura House wo viele verschiedene Leute aus der ganzen Welt in grossen WGs zusammen leben und aus den verschiedensten Gruenden in Tokio sind.
Da Jochen schon seit 16 Monaten hier in Tokio Japanisch lernt und sehr gut spricht, habe ich versucht mit seiner Hilfe ein Handy zu organisieren, was für kurzfristige Terminänderungen ganz hilfreich sein kann, wie man gesehen hat. Leider sind die ganzen Prepaidphones irgendwie ausverkauft in Japan. Allerdings haben wir einen Anbieter gefunden, der noch welche hat. Allerdings wollte ich eher ein Prepaidphone von der Softbank, da hier die Bedingungen besser sind. Naja entweder ich schau mich noch etwas um oder ich werde das nehmen. Mal sehen.
Sind dann auch in verschiedene Spielhallen, welche Teilweise über 5-7 Stockwerke groß sind. Hier gibts neben den normalen Videogames auch, Pferdewetten, wo sich dann Virtuelle Pferde auf der Rennbahn duellieren, aber auch Kartenduelle wie in Yugioh sind hier spielbar. Fuer unseren Rockin' Andi, der Guitar Hero beherrscht wie kein zweiter, gibt es auch hier neue Herausforderungen...ob mit Drumms oder auch beim Scratchen, der Vielfalt fuer einen virtuellen Battle sind hier keine Grenzen gesetzt. Überall blitzt und blinkt es aus jeder Ecke und die enorme Lautstärke ist nichts für empfindliche Leute oder welche die am Vortag bis 9 Party machten.
Sind dann nach einem ausgiebigen Bummel wieder zum Sakura House, wo eine kleine Party im Gange war. Nach ein paar netten Gespraechen mit Leuten aus dem Iran, Dänemark oder auch Finnland, wo ich mich ma kurz mit..."Hello my name is Mikka or Janne and I'm from Finnland too!" vorgestellt hab, gings dann mal nach Roppongi, ins Vergnügungsviertel von Tokio mit vielen Clubs und Bars usw. Allerdings bin ich ja auch nicht mehr 24 und so hab ich doch langsam gemerkt wie auch meine Kräfte schwanden. Hab dann versucht wie Naruto oder Son-Goku durch eine Portion Nudelsuppe die letzten Kraefte zu mobilisieren, aber leider klappt sowas auch nur in Mangas. Naja sind dann etwas rumgelaufen und haben uns bis früh in nem Pub unterhalten. War auch ganz nett. Also was mir noch aufgefallen ist: Ich frier trotz Jacke und die Japanerinnen laufen unten "fast"-ohne rum. Da bin ich glaub ich in ne Marktlücke gestoßen von wegen Heilmittel gegen Blasenentzündung. Aber solche u.ä. Geschäftsideen muss ich mal mit meinem Business-Man in HK besprechen. Bin dann frühs mit der ersten Bahn nachhause...dabei bin ich immer wieder eingenickt aber zum Glück ach immer rechtzeitig aufgewacht. Am Sonntag hab ich dann erstma geschlafen und bin dann abends nochma auf Entdeckungsreise um den Block gelaufen. Ja und so fand auch dieses Wochenende sein Ende.
Morgen also am Di, muss ich zur University of Tokyo fahren um dort etwas "geschaeftliches" zu erledigen. Bin also mal wieder als Diplomand unterwegs.
Gruesse vom Far East Coast
Flow
Da Jochen schon seit 16 Monaten hier in Tokio Japanisch lernt und sehr gut spricht, habe ich versucht mit seiner Hilfe ein Handy zu organisieren, was für kurzfristige Terminänderungen ganz hilfreich sein kann, wie man gesehen hat. Leider sind die ganzen Prepaidphones irgendwie ausverkauft in Japan. Allerdings haben wir einen Anbieter gefunden, der noch welche hat. Allerdings wollte ich eher ein Prepaidphone von der Softbank, da hier die Bedingungen besser sind. Naja entweder ich schau mich noch etwas um oder ich werde das nehmen. Mal sehen.
Sind dann auch in verschiedene Spielhallen, welche Teilweise über 5-7 Stockwerke groß sind. Hier gibts neben den normalen Videogames auch, Pferdewetten, wo sich dann Virtuelle Pferde auf der Rennbahn duellieren, aber auch Kartenduelle wie in Yugioh sind hier spielbar. Fuer unseren Rockin' Andi, der Guitar Hero beherrscht wie kein zweiter, gibt es auch hier neue Herausforderungen...ob mit Drumms oder auch beim Scratchen, der Vielfalt fuer einen virtuellen Battle sind hier keine Grenzen gesetzt. Überall blitzt und blinkt es aus jeder Ecke und die enorme Lautstärke ist nichts für empfindliche Leute oder welche die am Vortag bis 9 Party machten.
Sind dann nach einem ausgiebigen Bummel wieder zum Sakura House, wo eine kleine Party im Gange war. Nach ein paar netten Gespraechen mit Leuten aus dem Iran, Dänemark oder auch Finnland, wo ich mich ma kurz mit..."Hello my name is Mikka or Janne and I'm from Finnland too!" vorgestellt hab, gings dann mal nach Roppongi, ins Vergnügungsviertel von Tokio mit vielen Clubs und Bars usw. Allerdings bin ich ja auch nicht mehr 24 und so hab ich doch langsam gemerkt wie auch meine Kräfte schwanden. Hab dann versucht wie Naruto oder Son-Goku durch eine Portion Nudelsuppe die letzten Kraefte zu mobilisieren, aber leider klappt sowas auch nur in Mangas. Naja sind dann etwas rumgelaufen und haben uns bis früh in nem Pub unterhalten. War auch ganz nett. Also was mir noch aufgefallen ist: Ich frier trotz Jacke und die Japanerinnen laufen unten "fast"-ohne rum. Da bin ich glaub ich in ne Marktlücke gestoßen von wegen Heilmittel gegen Blasenentzündung. Aber solche u.ä. Geschäftsideen muss ich mal mit meinem Business-Man in HK besprechen. Bin dann frühs mit der ersten Bahn nachhause...dabei bin ich immer wieder eingenickt aber zum Glück ach immer rechtzeitig aufgewacht. Am Sonntag hab ich dann erstma geschlafen und bin dann abends nochma auf Entdeckungsreise um den Block gelaufen. Ja und so fand auch dieses Wochenende sein Ende.
Morgen also am Di, muss ich zur University of Tokyo fahren um dort etwas "geschaeftliches" zu erledigen. Bin also mal wieder als Diplomand unterwegs.
Gruesse vom Far East Coast
Flow
Sonntag, 20. Januar 2008
05: Sach ma, bist du net müd...Teil I
Guten Tag,
mein Gruss geht heute speziell an alle Peter Parker, Bruce Waynes, Dr. Banner oder auch Klark Kents da draußen. Auf den ersten Blick ein vorbildlicher Zeitungsjournalist oder Nuklearphysiker, wäre da nicht ihre zweite völlig andere Persönlichkeit in Ihnen wie Spiderman, Batman, der Hulk oder auch Superman. Nicht ganz superheldenmaessig oder mit Maske verkleidet, aber dennoch konnte keiner ahnen als ich am Freitag "vorbildlich" hier bei der JAXA im Büro saß, was das erste Wochenende in Tokyo City so für Überraschungen bereithält.
Aber fangen wir mal von Vorne an. Wollte mich am Freitag um 18Uhr in Shibuya an der berühmten Hundestatue Hachiko mit Markus treffen, ne Kleinigkeit essen, Fußballschuhe und Handy besorgen evtl.noch ein, zwei Bierchen und dann ab mit der letzten Bahn um 12 nach Hause. Ja das lief auch alles wie geplant bis auf das Handy(zur Zeit vergriffen!?). Habe mir ein paar Fußballschuhe und ein Buch gekauft und sind etwas durch die Straßen gezogen. Waren dann noch in ein einem sehr großen CD und DVD Laden, wo zwischen den Musikvideos mal ganz ungeniert die neuesten japanischen Schulmädchenpornos laufen. Ja ja die Japaner eben. DVDs sind übrigens genauso teuer wie in Deutschland. Später haben wir uns dann ganz nett bei einen Bier in einem englischen Pub noch unterhalten und sind eigentlich rechtzeitig los um die letzte Bahn zu erreichen. Sooo das wär ja auch alles kein Problem gewesen hätte der Mr. Flo B. nicht unbedingt noch aufs Klo gemusst, bevor er 40 Minuten Bahn fährt...und ab hier wars vorbei mit Planung! Da wir dann "unter Druck stehend" kein Klo im Bahnhof gefunden haben und auch nach mehrmaligem Fragen keine Ahnung hatten, sind wir außerhalb des Bahnhofs aufs Klo und haben dadurch meine letzte Bahn verpasst. Markus musste am nächsten Morgen früh aufstehen und wollte eigentlich auch nicht so lange bleiben.
Also was nun...die nächste Bahn fährt erst wieder um 5Uhr und Taxi is unbezahlbar. Hmm...naja gehn wir doch erstma Karaoke-singen. Is klar. Hier haben wir uns dann für zwei Stunden eine Kabine gemietet und konnten dann soviel trinken und singen wie wir wollten.(sing schneller is alles umsonst...!)War echt superlustig und es wurden einige Klassiker in unserer Kabine geschmettert. 2 Stunden später gings dann noch weiter in den Club "Gas Panic" in Shibuya. Der Club is gar nicht allzu groß aber war eigentlich ziemlich cool da. Haben Japaner(-innen), Australier (-innen), Franzosen und Amis getroffen und mit denen die Party geroquet. Markus is dann auch irgendwann gegangen und so musste ich das Ding alleine nach Hause schaukeln. Bin dann mit den restlichen Gästen um halb 6 aus dem Club und an Bahn und ans Heimfahren hab ich gar nicht mehr gedacht. Bin dann noch mit dem einen Franzosen und ein paar Japanern mit. Nach einem kleinen Stop im Combini und mit Dosenbier bewaffnet sind wir dann zu dem Franzosen ins Hotel. Der wohnte in der obersten Etage, welche nur mit Aufzug zu erreichen war. Ohh na klar das Penthouse!Große Küche, Ledercouch, 6 Zimmer, Flachbildschirm...bezahlt alles seine Firma. Haben dann noch frühs mit den Japanern bis halb 9 ein Bierchen auf der Couch getrunken. Der Franzose hatte sich eine Wii gekauft nur die Typen haben es nicht fertig gebracht, diese anzuschließen, was mir auch gut passte, da ich ja mittlerweile schon 24 Stunden wach war und mich die Japaner eh schon mit ihrem ewigen auf Ex!-getrinke genervt hatten. Aber zum Glück darf ich ja beim Anstoßen als Ausländer auch mal nein sagen. Hatte mich entschlossen im Penthouse, welches auch ein Gästezimmer hatte noch 2-3 Stunden zu schlafen, weil ich mich um 12Uhr mit Jochen am Bahnhof treffen wollte und Heimfahren wäre da ja sinnlos gewesen bei 45min einfache Fahrt. Als dann um halb Neun die Japaner nach Hause gingen konnte ich mich endlich aufs Ohr hauen...Insgesamt war ich bis Sonntag mittags so ca. 48 Stunden auf Achse...die ersten 24 habt ihr ja mittlerweile schon gelesen und weiter gehts dann in Teil II...muss jetzt aber erstma wieder ins Bett, da ich ja morgen wieder in meiner zweiten Rolle als vorbildlicher Diplomand im Büro sitze. Weil es dem Arbeitsgebiet noch am ähnlichsten kommt und auch aufgrund der radikalen Wandlung grüßt euch heute euer
Dr. Bruce Banner
mein Gruss geht heute speziell an alle Peter Parker, Bruce Waynes, Dr. Banner oder auch Klark Kents da draußen. Auf den ersten Blick ein vorbildlicher Zeitungsjournalist oder Nuklearphysiker, wäre da nicht ihre zweite völlig andere Persönlichkeit in Ihnen wie Spiderman, Batman, der Hulk oder auch Superman. Nicht ganz superheldenmaessig oder mit Maske verkleidet, aber dennoch konnte keiner ahnen als ich am Freitag "vorbildlich" hier bei der JAXA im Büro saß, was das erste Wochenende in Tokyo City so für Überraschungen bereithält.
Aber fangen wir mal von Vorne an. Wollte mich am Freitag um 18Uhr in Shibuya an der berühmten Hundestatue Hachiko mit Markus treffen, ne Kleinigkeit essen, Fußballschuhe und Handy besorgen evtl.noch ein, zwei Bierchen und dann ab mit der letzten Bahn um 12 nach Hause. Ja das lief auch alles wie geplant bis auf das Handy(zur Zeit vergriffen!?). Habe mir ein paar Fußballschuhe und ein Buch gekauft und sind etwas durch die Straßen gezogen. Waren dann noch in ein einem sehr großen CD und DVD Laden, wo zwischen den Musikvideos mal ganz ungeniert die neuesten japanischen Schulmädchenpornos laufen. Ja ja die Japaner eben. DVDs sind übrigens genauso teuer wie in Deutschland. Später haben wir uns dann ganz nett bei einen Bier in einem englischen Pub noch unterhalten und sind eigentlich rechtzeitig los um die letzte Bahn zu erreichen. Sooo das wär ja auch alles kein Problem gewesen hätte der Mr. Flo B. nicht unbedingt noch aufs Klo gemusst, bevor er 40 Minuten Bahn fährt...und ab hier wars vorbei mit Planung! Da wir dann "unter Druck stehend" kein Klo im Bahnhof gefunden haben und auch nach mehrmaligem Fragen keine Ahnung hatten, sind wir außerhalb des Bahnhofs aufs Klo und haben dadurch meine letzte Bahn verpasst. Markus musste am nächsten Morgen früh aufstehen und wollte eigentlich auch nicht so lange bleiben.
Also was nun...die nächste Bahn fährt erst wieder um 5Uhr und Taxi is unbezahlbar. Hmm...naja gehn wir doch erstma Karaoke-singen. Is klar. Hier haben wir uns dann für zwei Stunden eine Kabine gemietet und konnten dann soviel trinken und singen wie wir wollten.(sing schneller is alles umsonst...!)War echt superlustig und es wurden einige Klassiker in unserer Kabine geschmettert. 2 Stunden später gings dann noch weiter in den Club "Gas Panic" in Shibuya. Der Club is gar nicht allzu groß aber war eigentlich ziemlich cool da. Haben Japaner(-innen), Australier (-innen), Franzosen und Amis getroffen und mit denen die Party geroquet. Markus is dann auch irgendwann gegangen und so musste ich das Ding alleine nach Hause schaukeln. Bin dann mit den restlichen Gästen um halb 6 aus dem Club und an Bahn und ans Heimfahren hab ich gar nicht mehr gedacht. Bin dann noch mit dem einen Franzosen und ein paar Japanern mit. Nach einem kleinen Stop im Combini und mit Dosenbier bewaffnet sind wir dann zu dem Franzosen ins Hotel. Der wohnte in der obersten Etage, welche nur mit Aufzug zu erreichen war. Ohh na klar das Penthouse!Große Küche, Ledercouch, 6 Zimmer, Flachbildschirm...bezahlt alles seine Firma. Haben dann noch frühs mit den Japanern bis halb 9 ein Bierchen auf der Couch getrunken. Der Franzose hatte sich eine Wii gekauft nur die Typen haben es nicht fertig gebracht, diese anzuschließen, was mir auch gut passte, da ich ja mittlerweile schon 24 Stunden wach war und mich die Japaner eh schon mit ihrem ewigen auf Ex!-getrinke genervt hatten. Aber zum Glück darf ich ja beim Anstoßen als Ausländer auch mal nein sagen. Hatte mich entschlossen im Penthouse, welches auch ein Gästezimmer hatte noch 2-3 Stunden zu schlafen, weil ich mich um 12Uhr mit Jochen am Bahnhof treffen wollte und Heimfahren wäre da ja sinnlos gewesen bei 45min einfache Fahrt. Als dann um halb Neun die Japaner nach Hause gingen konnte ich mich endlich aufs Ohr hauen...Insgesamt war ich bis Sonntag mittags so ca. 48 Stunden auf Achse...die ersten 24 habt ihr ja mittlerweile schon gelesen und weiter gehts dann in Teil II...muss jetzt aber erstma wieder ins Bett, da ich ja morgen wieder in meiner zweiten Rolle als vorbildlicher Diplomand im Büro sitze. Weil es dem Arbeitsgebiet noch am ähnlichsten kommt und auch aufgrund der radikalen Wandlung grüßt euch heute euer
Dr. Bruce Banner
Dienstag, 15. Januar 2008
04: "Normaler" Arbeitstag
Moinsen(muss ich mir mal abgewöhnen)
also bin heute eigentlich ganz gut aus dem Bett gekommen, nachdem ich ja in den letzten beiden Tagen sehr viel geschlafen habe.
Hab gestern nur einen Spaziergang durch Sagamihara gemacht und was ganz cooles entdeckt. Da gibts so eine Baseballstation, wo man Bälle schlagen kann, die von einem Automaten zugeworfen werden. Na das werd ich bestimmt auch mal ausprobieren. Außerdem hab ich noch zwei riesige Game Cities(große Gebäude) entdeckt, wo man alles mögliche zocken kann. Für mich als alten Gambler is das natürlich schon was feines.
Heute auf der Arbeit hab ich noch etwas Literaturrecherche gemacht und war in der Bibliothek hier. Die ist ziemlich groß und ist speziell(Gruß an Herbert)für Raumfahrt ausgelegt. Da kann man schon einiges finden...wenn man will.
Bin dann aber auch schon um 17:30 aufs Zimmer, weil ich heute auch früh ins Bett will, damit ich morgen wieder richtig fit bin. Von so ner kleinen Erkältung lässt sich doch General Kirschblüte nicht aus der Bahn werfen.
Da heute ja mal nicht allzu viel passiert ist, möchte ich mich hiermit mal ganz herzlich bei den ganzen Kommentaren und Emails bedanken, die hier jeden Tag in mein Post Office flattern. Cooler wärs natürlich mit Eulen wie bei Harry Potter, da würden die Japaner aber Augen machen...hmm...ich leg mich doch besser nochma etwas hin.
Over and Out
Euer General Kirschblüte
also bin heute eigentlich ganz gut aus dem Bett gekommen, nachdem ich ja in den letzten beiden Tagen sehr viel geschlafen habe.
Hab gestern nur einen Spaziergang durch Sagamihara gemacht und was ganz cooles entdeckt. Da gibts so eine Baseballstation, wo man Bälle schlagen kann, die von einem Automaten zugeworfen werden. Na das werd ich bestimmt auch mal ausprobieren. Außerdem hab ich noch zwei riesige Game Cities(große Gebäude) entdeckt, wo man alles mögliche zocken kann. Für mich als alten Gambler is das natürlich schon was feines.
Heute auf der Arbeit hab ich noch etwas Literaturrecherche gemacht und war in der Bibliothek hier. Die ist ziemlich groß und ist speziell(Gruß an Herbert)für Raumfahrt ausgelegt. Da kann man schon einiges finden...wenn man will.
Bin dann aber auch schon um 17:30 aufs Zimmer, weil ich heute auch früh ins Bett will, damit ich morgen wieder richtig fit bin. Von so ner kleinen Erkältung lässt sich doch General Kirschblüte nicht aus der Bahn werfen.
Da heute ja mal nicht allzu viel passiert ist, möchte ich mich hiermit mal ganz herzlich bei den ganzen Kommentaren und Emails bedanken, die hier jeden Tag in mein Post Office flattern. Cooler wärs natürlich mit Eulen wie bei Harry Potter, da würden die Japaner aber Augen machen...hmm...ich leg mich doch besser nochma etwas hin.
Over and Out
Euer General Kirschblüte
Sonntag, 13. Januar 2008
03: Sardinenbüchse mit Japanischem Luxus...
So Moinsen mal wieder...
Also heute is ja Sonntag und da ich doch ganz schön erkältet bin, hab ich heute nur einen Bummel durch Sagamihara gemacht...also zumindest die eine Straße.
In der Photoshow sind mein Zimmer zu sehen und das JAXA Gelände. Wenn man in der Diashow auf die Sprechblase klickt kann man auch die einzelnen Bildunterschriften lesen, aber das habt ihr ja sicherlich schon ausgecheckt.
Also mein Zimmer ist zwar nicht super groß aber hat eigentlich alles was man braucht. Die LODGE befindet sich im JAXA Gelände weshalb ich auch immer meine ID Card mitnehmen muss beim Verlassen. Am Gate sitzen Wärter, die aufpassen damit hier keine Raketen verschwinden. Auf dem Gelände befinden sich neben den ganzen Research Buildings auch ein Baseball- und ein Fußballfeld. Außerdem noch ein Schwimmbad, 3 Tennisplätze und ein Golf Putting Feld. Das ganze ist mit ewig viel Bäumen ganz cool angelegt.
Da ich heute ja nicht ganz fit bin, hab ich mir gedacht, da isst du doch eine Nudelsuppe. Das selbe hätte Mama mir auch geraten. Also bin ich in ein Ramenrestaurant, das war ziemlich cool...das war auf alt gemacht mit Wellmatten die so Rost-ähnlich angesprüht waren und innen liefen amerikanische Oldies(50s oder 60s). Hab dann ne sau heiße Suppe gegessen und dabei schlürfen alle, damit man die heißen Nudeln überhaupt essen kann. Das Bestellen hier geht ganz einfach, da man an einem Automaten auf ein Bild drückt, was man Essen möchte. So kann man sogar ganz ohne ein Wort Japanisch ne Nudelsuppe essen...zur Not hätte es auch Zeichensprache getan...und bevor jetzt wieder ein dummer Kommentar kommt...Nein ich hab nicht meine Nudel hingehalten!
Ok das wars für heute werd noch bissl relaxen und dann mal ein Spaziergang übers Gelände machen. Vielleicht geh ich noch ne Runde Putten auf dem Golfplatz.
Hautz rein
Also heute is ja Sonntag und da ich doch ganz schön erkältet bin, hab ich heute nur einen Bummel durch Sagamihara gemacht...also zumindest die eine Straße.
In der Photoshow sind mein Zimmer zu sehen und das JAXA Gelände. Wenn man in der Diashow auf die Sprechblase klickt kann man auch die einzelnen Bildunterschriften lesen, aber das habt ihr ja sicherlich schon ausgecheckt.
Also mein Zimmer ist zwar nicht super groß aber hat eigentlich alles was man braucht. Die LODGE befindet sich im JAXA Gelände weshalb ich auch immer meine ID Card mitnehmen muss beim Verlassen. Am Gate sitzen Wärter, die aufpassen damit hier keine Raketen verschwinden. Auf dem Gelände befinden sich neben den ganzen Research Buildings auch ein Baseball- und ein Fußballfeld. Außerdem noch ein Schwimmbad, 3 Tennisplätze und ein Golf Putting Feld. Das ganze ist mit ewig viel Bäumen ganz cool angelegt.
Da ich heute ja nicht ganz fit bin, hab ich mir gedacht, da isst du doch eine Nudelsuppe. Das selbe hätte Mama mir auch geraten. Also bin ich in ein Ramenrestaurant, das war ziemlich cool...das war auf alt gemacht mit Wellmatten die so Rost-ähnlich angesprüht waren und innen liefen amerikanische Oldies(50s oder 60s). Hab dann ne sau heiße Suppe gegessen und dabei schlürfen alle, damit man die heißen Nudeln überhaupt essen kann. Das Bestellen hier geht ganz einfach, da man an einem Automaten auf ein Bild drückt, was man Essen möchte. So kann man sogar ganz ohne ein Wort Japanisch ne Nudelsuppe essen...zur Not hätte es auch Zeichensprache getan...und bevor jetzt wieder ein dummer Kommentar kommt...Nein ich hab nicht meine Nudel hingehalten!
Ok das wars für heute werd noch bissl relaxen und dann mal ein Spaziergang übers Gelände machen. Vielleicht geh ich noch ne Runde Putten auf dem Golfplatz.
Hautz rein
Samstag, 12. Januar 2008
02: Yokohama und co...
おはよございます
Moinsen...
Da heute ja Samstag ist oder war...Bin ich mit einem Arbeitskollegen nach Yokohama aufgebrochen. Hier in meinem Stadtteil kommt man mit Englisch nur sehr schwer voran, aber in Yokohama Zentrum stehen auch alle Bahnlinien und Beschreibungen auf Englisch.
Das war auch gut so, denn so konnte ich mich wenigstens auch ohne Hilfe meines Arbeitskollegen orientieren. Natürlich wie sollte es auch anders sein war das Wetter heute mal so richtig scheiße und ich hab mir ne leichte Erkältung eingefangen...aber was solls.
Als erstes führte unser Weg nach Chinatown Yokohama, wobei das lustige ist dass neben den ganzen Chinesen auch einige Japaner hier ein Chinesisches Restaurant betreiben, wie mir Kazu erklärte. Hier gibts ewig viele Läden und so Straßenhändler, die lauter Ramsch...ähh ich mein voll die nützlichen Sachen verkaufen wie Anhänger fürs Handy oder rockende Pandabären.
Eigentlich wollte ich dann zum Hafen weil das ein bekannter Sightseeingpunkt sein soll, aber da das Wetter immer schlechter wurde, haben wir uns entschlossen ins Zentrum von Yokohama zu gehen. Auf dem Weg dorthin haben wir auch das Baseball Stadium von Yokohama gesehen. Als Mittagessen gabs heute mal Chinesisch, so Tofu in so scharfer Soße, also ich sag ma so...muss nicht sein!
In Yokohama Zentrum gibt es riesige Kaufhäuser die auch innen sehr schön geschmückt sind ähnlich wie Macy's in New York. Dort hab ich dann in 5 Verschiedenen Sportshops versucht Schuhe in Größe 11 zu bekommen aber nein maximal 10 konnte man bekommen...hmm also entweder ich hack mir jetzt die Zehen ab oder ich bau mir selber nen Schuh aus Tofu. Mal gucken wie sich die Suche nach den kutsu no sacca noch so gestaltet.
Sind dann noch in einen 100Yen Shop und hier hab ich mir was zu Trinken gekauft und eine Tasse für den Kaffee auf der Arbeit. In diesen Shops gibts wirklich alles was man so will von Pfannen über Bier bis hin zu Unterhosen.Is auch klar, denn wenn ich Bier aus ner Pfanne trink brauch ich bestimmt ne neue Unterhose.
Abends sind wir dann zum Essen in den obersten Stock dieser riesigen Kaufhäuser, dort sind künstliche Bäume aufgestellt und in den Schaufenstern dieser einzelnen japanischen Restaurants kann man sich schon mal anschauen was auf dem Teller landet...man will ja schließlich nicht die Katze im Sack kaufen wie beim Mittagessen. Das Essen war dann aber auch wiedermal super.
Auf dem Heimweg hab ich dann im Zug geschlafen...zum Glück hat mich Kazu aufgeweckt aber hier gibts ja keine Bronx, daher wär eh nix passiert:-)
Ok hab dann gleich ma versucht ein paar Fotos hochzuladen und als Slideshow reinzustellen. Werd morgen mal von meinem Zimmer und vom JAXA Gelände Bilder hochladen.
Hautz rein...
Flow
Moinsen...
Da heute ja Samstag ist oder war...Bin ich mit einem Arbeitskollegen nach Yokohama aufgebrochen. Hier in meinem Stadtteil kommt man mit Englisch nur sehr schwer voran, aber in Yokohama Zentrum stehen auch alle Bahnlinien und Beschreibungen auf Englisch.
Das war auch gut so, denn so konnte ich mich wenigstens auch ohne Hilfe meines Arbeitskollegen orientieren. Natürlich wie sollte es auch anders sein war das Wetter heute mal so richtig scheiße und ich hab mir ne leichte Erkältung eingefangen...aber was solls.
Als erstes führte unser Weg nach Chinatown Yokohama, wobei das lustige ist dass neben den ganzen Chinesen auch einige Japaner hier ein Chinesisches Restaurant betreiben, wie mir Kazu erklärte. Hier gibts ewig viele Läden und so Straßenhändler, die lauter Ramsch...ähh ich mein voll die nützlichen Sachen verkaufen wie Anhänger fürs Handy oder rockende Pandabären.
Eigentlich wollte ich dann zum Hafen weil das ein bekannter Sightseeingpunkt sein soll, aber da das Wetter immer schlechter wurde, haben wir uns entschlossen ins Zentrum von Yokohama zu gehen. Auf dem Weg dorthin haben wir auch das Baseball Stadium von Yokohama gesehen. Als Mittagessen gabs heute mal Chinesisch, so Tofu in so scharfer Soße, also ich sag ma so...muss nicht sein!
In Yokohama Zentrum gibt es riesige Kaufhäuser die auch innen sehr schön geschmückt sind ähnlich wie Macy's in New York. Dort hab ich dann in 5 Verschiedenen Sportshops versucht Schuhe in Größe 11 zu bekommen aber nein maximal 10 konnte man bekommen...hmm also entweder ich hack mir jetzt die Zehen ab oder ich bau mir selber nen Schuh aus Tofu. Mal gucken wie sich die Suche nach den kutsu no sacca noch so gestaltet.
Sind dann noch in einen 100Yen Shop und hier hab ich mir was zu Trinken gekauft und eine Tasse für den Kaffee auf der Arbeit. In diesen Shops gibts wirklich alles was man so will von Pfannen über Bier bis hin zu Unterhosen.Is auch klar, denn wenn ich Bier aus ner Pfanne trink brauch ich bestimmt ne neue Unterhose.
Abends sind wir dann zum Essen in den obersten Stock dieser riesigen Kaufhäuser, dort sind künstliche Bäume aufgestellt und in den Schaufenstern dieser einzelnen japanischen Restaurants kann man sich schon mal anschauen was auf dem Teller landet...man will ja schließlich nicht die Katze im Sack kaufen wie beim Mittagessen. Das Essen war dann aber auch wiedermal super.
Auf dem Heimweg hab ich dann im Zug geschlafen...zum Glück hat mich Kazu aufgeweckt aber hier gibts ja keine Bronx, daher wär eh nix passiert:-)
Ok hab dann gleich ma versucht ein paar Fotos hochzuladen und als Slideshow reinzustellen. Werd morgen mal von meinem Zimmer und vom JAXA Gelände Bilder hochladen.
Hautz rein...
Flow
Donnerstag, 10. Januar 2008
Chapter 1: Die ersten Tage und der Mr. Jetlag
Moinsen allerseits
So also nachdem ich nun hier auf meinem Zimmer Internet habe, kann ich ja damit anfangen den Blog mit Posts zu füllen.
Am Montag gings mit SAS über Kopenhagen nach Tokio, nachdem ich dann am Frankfurter Flughafen einige meiner Sachen wegen Übergepäcks zurücklassen musste, war aber der Flug doch ganz angenehm. Im Flugzeug saß so ne Tussi neben mir die hat Bier mit Tomatensaft getrunken...hmmm. Da wär der Elch schon fast über den Wolken ausgebrochen. Naja ich hab dann lieber nur Bier getrunken und anstatt des Tomatensaftes noch ein Bier - also Bier mit Bier.
Als ich dann super ausgeruht (O sekunden Schlaf) in Tokio am Narita Airport ankam musste ich mich ja noch bis zur JAXA im Kanagawa District durchschlagen. Mein Betreuer hatte mir allerdings eine sehr gute Wegbeschreibung mitgegeben und so kam ich dann nach 2 Stunden Busfahrt an meinem Ziel an. Angekommen wurde ich sehr freundlich begrüßt und nach einem Begrüßungstee und für mich Kaffee(weil ich so fit war)wurde dann kurzerhand eine kleine Begrüßungsparty organisiert. Es gab Sushi und noch so andere Fischsachen und natürlich Bier...War dann eine ganz nette Runde auch wenn kaum einer Englisch spricht bis auch meinen Betreuer und meinen natürlich hervorragenden Japanischkenntnissen("wenn die loslegen versteh ich nur Bahnhof - was übrigens "eki" in Japanisch heißt"). Nach drei Bier bin ich dann aber auch in mein Zimmer gegangen und hab geschlafen.
Mein Zimmer ist in der Jaxa Lodge und ist zwar nicht sehr groß, aber hat alles was man braucht(Bett, Fernseher, Videorekorder, Klimaanlage, Kühlschrank, Putzfrau(alle 2 Tage)) und natürlich ein Bad. Gestern und heute hab ich dann noch einige Organisatorische Dinge erledigt. Der erste Eindruck ist aber sehr gut, sowohl die Leute als auch das Essen ist super hier.
Mein Betreuer hat mir einen iMac gekauft der kam dann noch originalverpackt an. Ein 22" Monitor mit 2x 2.0 Ghz und 2Gb Arbeitsspeicher...wirklich ein super Teil. Morgen werd ich mich dann mal um ein Prepaid Handy kümmern, als ich das heute mittag mal erwähnt habe haben sich gleich drei Leute damit beschäftigt und haben verschiedene Geschäfte angerufen, wo und ob es das gibt. Die sind einfach überfreundlich hier.
Naja jetzt guck ich noch ein paar japanische Kampffilme und dann geh ich aber auch ins Bett.
Morgen dann mehr.
Hautz rein
Gruß Flow
P.S.: Bilder gibts dann morgen auch die Ersten, also am Ball bleiben.
Apropos Ball, mein Betreuer hat mich gleich für das Jaxa Soccer Team angemeldet nachdem ich erzählt hab, dass ich unter anderem meine Fußballschuhe in Deutschland wegen Übergepäck lassen musste.Na das kann ja was werden. Hab heute auch gleich mal geschaut ob ich welche finde hier, die sind zwar sehr billig aber leider haben die meine Größe nicht. Aber keine Sorge auch darum kümmern sich schon zwei jaxa Mitarbeiter:-)...
So also nachdem ich nun hier auf meinem Zimmer Internet habe, kann ich ja damit anfangen den Blog mit Posts zu füllen.
Am Montag gings mit SAS über Kopenhagen nach Tokio, nachdem ich dann am Frankfurter Flughafen einige meiner Sachen wegen Übergepäcks zurücklassen musste, war aber der Flug doch ganz angenehm. Im Flugzeug saß so ne Tussi neben mir die hat Bier mit Tomatensaft getrunken...hmmm. Da wär der Elch schon fast über den Wolken ausgebrochen. Naja ich hab dann lieber nur Bier getrunken und anstatt des Tomatensaftes noch ein Bier - also Bier mit Bier.
Als ich dann super ausgeruht (O sekunden Schlaf) in Tokio am Narita Airport ankam musste ich mich ja noch bis zur JAXA im Kanagawa District durchschlagen. Mein Betreuer hatte mir allerdings eine sehr gute Wegbeschreibung mitgegeben und so kam ich dann nach 2 Stunden Busfahrt an meinem Ziel an. Angekommen wurde ich sehr freundlich begrüßt und nach einem Begrüßungstee und für mich Kaffee(weil ich so fit war)wurde dann kurzerhand eine kleine Begrüßungsparty organisiert. Es gab Sushi und noch so andere Fischsachen und natürlich Bier...War dann eine ganz nette Runde auch wenn kaum einer Englisch spricht bis auch meinen Betreuer und meinen natürlich hervorragenden Japanischkenntnissen("wenn die loslegen versteh ich nur Bahnhof - was übrigens "eki" in Japanisch heißt"). Nach drei Bier bin ich dann aber auch in mein Zimmer gegangen und hab geschlafen.
Mein Zimmer ist in der Jaxa Lodge und ist zwar nicht sehr groß, aber hat alles was man braucht(Bett, Fernseher, Videorekorder, Klimaanlage, Kühlschrank, Putzfrau(alle 2 Tage)) und natürlich ein Bad. Gestern und heute hab ich dann noch einige Organisatorische Dinge erledigt. Der erste Eindruck ist aber sehr gut, sowohl die Leute als auch das Essen ist super hier.
Mein Betreuer hat mir einen iMac gekauft der kam dann noch originalverpackt an. Ein 22" Monitor mit 2x 2.0 Ghz und 2Gb Arbeitsspeicher...wirklich ein super Teil. Morgen werd ich mich dann mal um ein Prepaid Handy kümmern, als ich das heute mittag mal erwähnt habe haben sich gleich drei Leute damit beschäftigt und haben verschiedene Geschäfte angerufen, wo und ob es das gibt. Die sind einfach überfreundlich hier.
Naja jetzt guck ich noch ein paar japanische Kampffilme und dann geh ich aber auch ins Bett.
Morgen dann mehr.
Hautz rein
Gruß Flow
P.S.: Bilder gibts dann morgen auch die Ersten, also am Ball bleiben.
Apropos Ball, mein Betreuer hat mich gleich für das Jaxa Soccer Team angemeldet nachdem ich erzählt hab, dass ich unter anderem meine Fußballschuhe in Deutschland wegen Übergepäck lassen musste.Na das kann ja was werden. Hab heute auch gleich mal geschaut ob ich welche finde hier, die sind zwar sehr billig aber leider haben die meine Größe nicht. Aber keine Sorge auch darum kümmern sich schon zwei jaxa Mitarbeiter:-)...
Freitag, 4. Januar 2008
Chapter 0: Ignition Sequence Starts...
So Freunde des guten Geschmacks...
Jetzt gehts also bald los, um genau zu sagen am Montag den 7.1 um 12:25 werde ich mit einer Maschine der SAS Richtung Tokio aufbrechen. Und falls es jemand nicht wissen sollte, Tokio liegt in Japan. Dort werde ich dann meine Diplomarbeit bei der Japanischen Raumfahrtbehörde anfertigen und hier in diesem Blog über die alltäglichen Abenteuer berichten. Neben all dem organisatorischen Stress der letzten Tage überwiegt aber dennoch die Freude.
Freu mich auf jeden Fall über alle Kommentare die ihr hier abladet und vielleicht is ja so mancher Artikel auch ganz interessant.
So dann hautz ma rein, werd mich dann ma ausführlich melden wenn ich drüben bin...ihr wisst schon in Tokio, genau... in Japan!
Jetzt gehts also bald los, um genau zu sagen am Montag den 7.1 um 12:25 werde ich mit einer Maschine der SAS Richtung Tokio aufbrechen. Und falls es jemand nicht wissen sollte, Tokio liegt in Japan. Dort werde ich dann meine Diplomarbeit bei der Japanischen Raumfahrtbehörde anfertigen und hier in diesem Blog über die alltäglichen Abenteuer berichten. Neben all dem organisatorischen Stress der letzten Tage überwiegt aber dennoch die Freude.
Freu mich auf jeden Fall über alle Kommentare die ihr hier abladet und vielleicht is ja so mancher Artikel auch ganz interessant.
So dann hautz ma rein, werd mich dann ma ausführlich melden wenn ich drüben bin...ihr wisst schon in Tokio, genau... in Japan!
Abonnieren
Kommentare (Atom)