Mittwoch, 30. Januar 2008

09: Von A wie Asakusa bis O wie Odaiba

So da meld ich mich mal wieder mit dem Nachtrag vom Wochenende.
Nachdem an den letzten beiden Tagen hier bei der JAXA ein Space Transportation Symposium(klingt wichtiger als es war) stattgefunden hat, hab ich jetzt auch wieder Zeit gefunden um mich um den Blog zu kümmern.
Am letzten Samstag hab ich mich mit Raoul in Shibuya am Hund Hachiko getroffen. Von dort aus sind wir zu einem Sumo-Stadion(Kokugikan) gefahren um uns das Turnier anzugucken. Ja richtig - anschauen wollt ich das - nicht mitmachen! Da es allerdings keine Karten mehr gab und ich auch keine Lust hatte, mich mit einem 2m hohen und naja 1,50m breitem Kämpfer anzulegen, haben wir unseren eigentlichen Plan über den Haufen geworfen und sind nach Asakusa gefahren. Asakusa ist eine Kernzelle der alteingesessenen Bewohner der Stadt Tokio und ist ein krasser Gegensatz zum Treiben in Shibuya. Hier steht auch der Asakusa-Kannon-Tempel. Der Tempel wurde angeblich von drei Fischern gegründet, die in ihren Netzen eine Kannon-Statuette gefunden haben. Zum Tempel hin erstreckt sich ein langer Weg voller Geschaefte, in denen es neben Samuraischwertern und Kimonos auch typisch japanisches Reisgebaeck gibt. Am Tempel hab ich mir ein Buch gekauft,in dass man sich von jedem Tempel in Japan dann die typische Kalligraphie malen lassen kann(eigentlich ein ganz cooles Andenken). Für 100 Yen kann man hier aus einem Fach sein Schicksal ziehen...Hmm leider hatte ich ein Schlechtes...das wird dann an einen Faden gebunden, sodass der Wind es hinfortweht. Also dann lass ich es den Wind ma richten und hab meines auch hingebunden.

Nach dem Tempel sind wir noch etwas durch Asakusa gelaufen und haben uns verschiedene Geschaefte angeschaut, in denen es das Plastikessen aus den Schaufenstern zu kaufen gibt...hmmm lecker! Am Ufer des Sumidagawa Flusses konnte man auch jenseits der Azumabashi Brücke die goldene Flamme der Asahi-Brauerei sehen. Naja für mich sieht das nicht nach Flamme aus sondern nach was anderem, aber lassen wir das. Das Bauwerk wurde von Philippe Starck entworfen und dort kann man zu japanischen und westlichen Speisen Asahi Bier trinken. Bier hab ich da aber nicht getrunken...noch nicht.
Von Asakusa haben wir dann eine Bootsfahrt auf dem Sumidagawa bis nach Odaiba unternommen. Hier hatte man eine tolle Aussicht auf die Rainbow-Brücke.


Odaiba liegt auf einer künstlich aufgeschütteten Insel und bietet neben dem größten Riesenrad von Japan auch eine Nachbildung der Freiheitsstatue. Auf der Insel befinden sich verschieden Themenparks, in denen man shoppen kann und die Joypolis, damit unsere spielesüchtigen Freunde nicht zu kurz kommen. Hier sind wir dann ins Venus Fort gegangen. Innen sind die Geschaefte wie eine italienische Kleinstadt angeordnet mit Cafe's und Geschaeften und die Decke ist ein Wolkenhimmel fast wie im Ceasar's Palace in meiner zweiten Heimatstadt Las Vegas. Sogar eine Kirche und ein Bereich voller alter Autos gabs zu bestaunen. Aber das seht ihr ja selbst. Der Wolkenhimmel hat auch die Farbe nach gewisser Zeit geändert...wie wärs mit nem Wölkchen..ich hab da grad ein Hängerchen.
Auf Odaiba gabs auch eine Ramen-City in der man verschiedene Ramen aus Japan versuchen konnte. Hier haben wir dann auch Ramen gegessen...woher die allerdings kamen hab ich vergessen...oba guat warns. Zurück gings dann mit dem automatisch gesteuerten Yurikamone-zug über eine Brücke. Automatisch heißt natürlich ohne Schaffner.


Abends sind wir nochmals nach Shibuya zurück und sind hier in einen Club. Da haben japanische Nachwuchsbands gespielt was auch ganz lustig war.
Haben dann frühs nochmals versucht am Sumo Stadion eine Karte zu bekommen,aber als um halb Acht schon ne 1km lange Schlange war, da hab ich mir gedacht nöö du da guckst dir das doch ma im Fernsehen an und bin dann frühs mit der S-Bahn nach Hause.
Soweit von meiner Seite vom Östlichen Basislager...
Was geht bei euch???

Gruß Flow

2 Kommentare:

Kangaroo-Phil hat gesagt…

Hast du schon Hatori Hansos kleines Cafe entdeckt und dir ein Schwert besorgt ;)?

Gruß,
Phil

Flow hat gesagt…

Noch nicht, aber das steht gaaaanz oben auf meiner Liste...Achja die Schwerter haben 580.000 Yen gekostet...das is auch nicht wenig..
Waren aber handbemalt. Ich spar schoma für ein HATTORI HANSO...Vielleicht bring ich dir eins mit.Also entweder das oder eine Hello Kitty Figur :-)